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19.5.2012 : 7:51 : +0200

Heizsysteme



KWB der Profi für Biomasseheizungen

Nicht nur aus Gründen des Klimaschutzes, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen ist ein Umstieg auf Heizungen mit Biomasse derzeit so etwas wie ein Gebot der Stunde.

Ob Hackschnitzelheizung,  Pelletsbrenner, oder Stückholz- noch nie hat  sich der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energie so rasch gerechnet hat.

Mit der Firma KWB gibt es einen österreichischen Spezialisten, der genau Heizungen in diesem Segment (Biomasseheizungen) anbietet. Nicht nur bei unabhängigen Testberichten schneiden die Produkte von KWB immer hervorragend ab, auch das Österreichische Umweltzeichen wurden der Firma KWB, für ihre Produkte, bereits zweimal verliehen.

Wie so oft begann alles mit der Vision eines engagierten Wissenschaftlers. DI Dr. August Raggam von der Technischen Universität Graz, der sich seit 1973 intensiv mit der Erforschung von Biomasseverbrennung  bzw. Biomasseheizung, beschäftigt war. Seine Überzeugung: Die einzige Chance gegen Klimakollaps und globale Erwärmung ist die Umstellung der Menschheit auf erneuerbare Energie. Das Ziel seiner Arbeit war für ihn daher die Umsetzung seiner Forschungsergebnisse in die Praxis. Wurde der Wissenschaftler anfangs noch von vielen belächelt, so konnte er mit der Zeit immer mehr Menschen für seine Ideen begeistern. Einer davon war Erwin Stubenschrott. Der gelernte Schlosser war nicht nur von den Visionen Raggams begeistert, sondern besaß auch die handwerklich-technische Erfahrung zu deren Umsetzung. Die Firma KWB wurde gegründet.

Heute ist die Firma KWB ein führender Anbieter für Biomasseheizungen

Beratung für Biomasseheizung
Beratung bei KWB Biomasseheizungen - der Mensch steht im Mittelpunkt (Foto KWB)
KWB Biomasseheizungen bietet Pellet- Hackgut- und Stückholzheizungen im Leistungsbereich von 10 - 300 kW an
KWB Multifire Hackgutheizung im mehrgeschossigen Wohnbau (Foto KWB)

Das war vor 1994. Heute beschäftigt KWB knapp 200 Mitarbeiter am Standort in der Oststeiermark sowie weitere 100 in den Tochterunternehmen in Slowenien, Deutschland und Italien.

Der Umsatz schnellte zuletzt auf 35 Mio. Euro und soll im heurigen Jahr auf über 50 Mio. steigen. Der Exportanteil beträgt rund 75 % - Tendenz steigend, wobei der Großteil nach Deutschland geliefert wird. KWB ist in neun europäischen Ländern vertreten und verfügt über ein flächendeckendes Kundendienstnetz. Eine sehenswerte Erfolgsgeschichte.

Auch das Wirtschaftsjahr 2006/2007 verlief, trotz schwieriger Marktlage, für KWB Biomasseheizungen sehr gut. Der Innovationsführer trotzte dem warmen Winter und konnte den Absatz im vorigen Jahr deutlich steigern.  KWB erwirtschaftete bei einer Eigenkapitalquote von 30% einen Umsatz von 50 Millionen Euro.

 

PowerJack sprach mit Geschäftsführer Erwin Stubenschrott:

PowerJack: Die Firma KWB gilt als Spezialist für Holzheiztechnik, können Sie uns sagen, wo die Schwerpunkte ihrer Produktpalette liegen?  

Erwin Stubenschrott: Die Produktpalette von KWB umfasst Pellet-, Hackgut- und Stückholzheizungen im Leistungsbereich von 10 bis 300 kW. Individuelle Raumaustragungs- und Lagersysteme ergänzen das Sortiment und ermöglichen die ideale Abstimmung der KWB Biomasseheizung mit der baulichen Situation beim Kunden. Alle KWB Heizungen sind mit der im Haus entwickelten Comfort 3.0 Mikroprozessorregelung ausgestattet, die in Sachen Bedienkomfort neue Maßstäbe setzt.

PowerJack: Scheitholzkessel gelten noch immer als unpraktisch und bedienaufwändig, können Sie uns sagen, was sich hier in den letzten Jahren geändert hat?

Erwin Stubenschrott: Scheitholzkessel sind technisch voll ausgereift. Mit Brenndauern von bis zu 20 Stunden und großzügigem Füllraum erzielt man beinahe den Komfort einer Pelletheizung. Stückholzheizungen verbinden damit die Vorteile der traditionellen Holzheizung mit dem Komfort moderner Heizanlagen. Durch optimalen Ausbrand werdene hohe Wirkungsgrade geringe Emissionen und eine effiziente und kostengünstige Betriebsweise sichergestellt.  

PowerJack: Klimaschutz und CO2 neutral sind Stichworte die man immer öfter hört. Leistet die Firma KWB hier einen Beitrag?

Erwin Stubenschrott: In der Tat! Die CO2-Einsparung aller unserer bisher verkauften Anlagen  bis zum 31.12.2006 beträgt ~329.000 t/a* (* Berechnung CO2-Einsparung nach GEMIS 4.2)  Die Umstellung eines Haushalts von einer Ölheizung auf Biomasse (z.B. Pellets) ist nach wie vor, der wirksamste Beitrag zum Klimaschutz.    

PowerJack: Können Sie uns bitte ein besonders innovatives Produkt der Firma KWB vorstellen?  

Erwin Stubenschrott: Der KWB Powerfire mit einer Leistung von 300 kW ist die jüngste Entwicklung bei KWB Biomasseheizungen und wird derzeit erfolgreich am Markt eingeführt. Er zählt zu den kompaktesten Heizanlagen in seiner Leistungsklasse. Vier Jahre Entwicklungsarbeit stecken hinter dem neuen Produkt, das speziell für den Einsatz im Geschoßwohnbau und Siedlungsbaubereich konzipiert wurde. Damit reagiert KWB Biomasseheizungen auf die verstärkte Nachfrage nach zuverlässigen Heizlösungen für Mikronetze und regionale Nahwärmenetze. Einzigartig ist das Drehrostbrennsystem, ein System bei dem der Brennstoff seitlich in die Vorbrennkammer geschoben wird und auf einen Rotationsrost gelangt. Mittels Rostdrehung um ca. 270° wird der Brennstoff bei optimalem Ausbrand durch den Brennraum transportiert, bevor ein spezielles Rostreinigungssystem für die Entfernung der Asche sorgt. Eine durchdachte Luftführung mit rotierender Strömung sorgt in der nachgeschalteten Zyklonbrennkammer für vollständigen Ausbrand, geringste Emissionen und die bestmögliche Abscheidung von Flugaschepartikeln.

PowerJack: Herr Stubenschrott, vielen Dank für das Gespräch.