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6.2.2012 : 2:30 : +0100

Alternative Energie



Die älteste vom Menschen genutzte Energieart, Windenergie

Die Windenergie ist die älteste vom Menschen genutzte Energieart. Lange vor der Wasserkraft wurde bereits der Wind als Energielieferant genutzt. Man denke nur an die Segelschiffe, aber bei der Windenergie fällt einen auch sofort die Windmühle ein. Die Jahrhunderte lang für das Mahlen des Getreides genutzt wurde. In Europa sind Windmühlen seit dem 12. Jahrhundert bekannt.

Windenergie ist umgewandelte Sonnenenergie

Windenergie hat in den letzten Jahren auch im Bereich der Stromgewinnung immer mehr an Bedeutung gewonnen. Nicht ganz unumstritten ist die dabei entstehende Lärmbelästigung. Aus diesem Grund werden Windkraftanlagen auch meist in Bereichen errichtet, wo keine Wohnungen sind. Großes Potential wird der Windenergienutzung auf dem Meer zugeschrieben. Dort weht der Wind beständiger und erheblich stärker als auf dem Festland. Ähnlich der Erdöl- und Erdgasgewinnung auf See werden diese Anlagen Offshore-Anlagen genannt.

Der Wind, der letztendlich von der Sonnenenergie entsteht, ist jedoch ein sauberer Energielieferant, der in den nächsten Jahren sicherlich noch an Bedeutung zulegen wird.

Die meisten Windanlagen sind zu groß für einen Privatbenutzer. Aber es gibt auch einige interessante Windkraftanlagen, die man durchaus im Privatenbereich einsetzen kann. Um diese Anlagen soll es hier in erster Linie gehen. Wir möchten Ihnen Windkraftanlagen vorstellen, die Sie unmittelbar für Ihr Haus verwenden können. 

Wussten Sie, dass die Erzeugung von Windstrom dem Verbraucher 2007, alleine in Deutschland, voraussichtlich zwei Milliarden Euro erspart. Dies gab der Bundesverband WindEnergie (BWE) bekannt.

Windkraft die Zukunftsenergie

Bereits 10% der Energieerzeugung in Niederösterreich kommen von der Windkraft!

Aktuell (10/2009) sind in ganz Österreich 618 Windräder mit einer Gesamtleistung von 995 Megawatt (MW) am Netz. Diese Anlagen erzeugen mehr als zwei Milliarden Kilowattstunden (kWh) sauberen Strom, genug um 570.000 Haushalte zu versorgen. In Niederösterreich stehen mit 345 Anlagen und 541 MW mehr als die Hälfte aller Anlagen. "Die Windräder in Niederösterreich tragen bereits ein Zehntel zur gesamten NÖ Stromerzeugung bei", zeigt sich Niederösterreichs Umwelt-und Energielandesrat Dr. Stephan Pernkopf zufrieden. "Für die Versorgungssicherheit Österreichs sowie für den Klimaschutz ist es von großer Bedeutung, dass es rasch zu einem weiteren Ausbau von Ökostromanlagen kommt", so Pernkopf weiter.

"Die Ökoenergie-Erzeuger stehen in den Startlöchern, um bei geringer Anreizfinanzierung knapp vier Milliarden Euro zu investieren", so Mag. Stefan Hantsch, Geschäftsführer der IG Windkraft. Er verweist auch auf das neue Ökostrom-Ziel von zusätzlich 700 MW Windkraft bis 2015.

Gerade weil gestern das neue Ökostromgesetz in Kraft getreten ist und in Kürze auch neue Einspeisetarife verordnet werden, war die Stimmung am Windenergie Symposium sehr positiv. "Nun müssen Wirtschafts-und Umweltminister rasch Einspeisetarife auf Europa-Niveau verordnen. Für Windkraft sind das 9,8 Cent pro Kilowattstunde", bekräftigt Hantsch die Forderung der Windkraftbranche. Der Ausbau von Ökostromanlagen war seit 2006 de facto zum Stillstand gekommen. Die Höhe der Tarife ist nun entscheidend für den weiteren Ökostromausbau.